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Donnerstag, 25. August 2011

Typ 1 der Wir-Experten - Das Seelchen-Kind


Bildquelle: Fotolia
„Seelchen-Kinder brauchen nahe Beziehungen und sie sind bereit, viel in ihre Beziehungen zu investieren. Das Kind, das sein Fühlen als Orientierung benützt, will gefallen und ist begierig auf Rückmeldung, dass es wertvoll ist und geschätzt wird. Es erweist anderen Menschen Gefälligkeiten aller Art; pflückt Blumen, schreibt eine Geschichte oder denkt sich etwas Originelles und sehr Persönliches für den anderen aus." (Kaniak-Urban 1995, S.149) 

Seelchen-Kinder lieben Geschichten, Filme und das Theater. Sie sind in der Regel ängstlicher als andere Kinder und suchen intensiver nach Nähe und Geborgenheit. Seelchen-Kinder pflegen innige Freundschaften, in denen sie sich oft unterordnen. Auf Veränderungen in ihrer Lebenswelt reagieren sie verstört. In das Schulsystem fügen sich Seelchen-Kinder gut ein. Sie können sich leicht in die Befindlichkeiten ihrer Mitschüler einfühlen und stehen ihnen bei Kummer bei. Seelchen-Kinder streben nach einem harmonischen Miteinander. Dafür stellen sie individuelle Wünsche gerne zurück.

Wie können Sie ein Seelchen-Kind unterstützen?

Die größte Herausforderung für ein Seelchen-Kind besteht darin, „lauter“ zu werden. Es braucht den Mut sich zu äußern, nicht nur beim Spiel mit dem Freund oder der Freundin, sondern auch vor der großen Gruppe im Unterricht. 

  • Bestärken Sie Ihr Seelchen-Kind darin, Blickkontakt zuzulassen und zu halten.
  • Trainieren Sie es darin, dem Frager in die Augen - und wenn das zu schwer fällt - zwischen die Augen zu sehen.
  • Üben Sie mit Ihrem Kind laut und kräftig zu sprechen. Es soll lernen, auch mal NEIN zu sagen.
  • Und lernen Sie, dieses NEIN zu respektieren. :O))

Mittwoch, 24. August 2011

Niekao Hilfen für Eltern - Kindertemperamente


Bildquelle: Fotolia
 Temperament gilt als einer der Grundbausteine für die Entwicklung der Persönlichkeit. Ob das Temperament sich dabei eher aus den Sternzeichen, dem chinesischem Kalender oder den Genen ableiten lässt, bleibt offen. Das Temperament eines Kindes hat natürlich auch Einfluss auf sein Lernen und kann Ihnen als Eltern verraten, wie Sie Ihr Kind in seiner Schulzeit optimal unterstützen können.
Wir beziehen uns in diesen Ausführungen auf Christine Kaniak-Urban. Sie unterscheidet zwei Hauptgruppen. Die Wir- Experten und die Ich-Experten. Diesen Hauptgruppen ordnet sie je zwei Temperamenttypen zu. Diese beschreibt sie in einer sehr reinen, sicher auch etwas überzeichneten Form, damit ihre Leser die in der Realität vorkommenden Mischformen besser verorten können.
Wir-Experten haben einen ausgeprägten Drang dazuzugehören. Sie sind angetrieben durch den Wunsch nach „Zugehörigkeit“. Ihre Mittel zur Zielerreichung sind Einfühlung, Identifikation und ein ausgeprägtes Potential der Anpassung. Die zwei Subtypen nennt Sie:
·         Das Seelchen-Kind
·         Das Pflicht-Kind
Die Ich- Experten sind angetrieben durch das Bestreben nach Autonomie. Auch hier unterscheidet Christine Kaniak-Urban zwei Subgruppen:
·         Das Abenteuer-Kind
·         Das Schlaukopf-Kind
In den nächsten Tagen stellen wir Euch die einzelnen Temperamente und Möglichkeiten der gezielten Förderung einmal näher vor.

Montag, 22. August 2011

Tipp 3: Grundlagen für gesundes Lernen



  • Bewegung stärkt den Geist, sorgen Sie für ausreichend Bewegung und Spiel Ihres Kindes im Freien!
  • Achten Sie auf ausreichend Schlaf für Ihr Kind! Kinder zwischen dem 6. und 7. Lebensjahr brauchen 9,5 -11 Stunden Schlaf.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind ausreichend trinkt! Vermeiden Sie jedoch zuckerhaltige Getränke (Wasser erhöht die Denkleistung).
  • Lernanfänger benötigen morgens etwa 45 min. vom Aufstehen bis zum Verlassen des Hauses. Planen Sie genug Zeit für ein gemeinsames Frühstück ein! Essen ist der Motor unseres Körpers und mit knurrendem Magen lernt es sich nicht gut.
  • Geben Sie Ihrem Kind ein gesundes Schulfrühstück mit. Es besteht aus wechselnden Vollkornbrotsorten mit Belag sowie Obst oder Gemüse.
  • Bereiten Sie Ihr Kind auf den Schulweg gut vor. Bevor Ihr Kind allein zur Schule gehen darf, sollten Sie mit ihm den Weg gemeinsam abgehen, am besten einige Zeit vor der Einschulung.
  • Achten Sie in den dunklen Wintermonaten auf helle Kleidung, damit Ihr Kind von Autofahrern besser gesehen wird.
  • Der Schultornister Ihres Kindes sollte nicht breiter als sein Schulterabstand sein. Gepackt darf er nicht mehr wiegen als ca. 10 Prozent des Körpergewichtes.
  • Sorgen Sie am Arbeitsplatz Ihres Kindes für gute Luft - ohne ausreichend Sauerstoff kann das Gehirn nicht optimal arbeiten.
  • Stellen Sie den Schreibtischplatz Ihres Kindes nahe am Fenster auf! Achten Sie auf den Lichteinfall! Die Schreibhand sollte keinen Schatten auf das Papier oder Buch werfen
  • Zeigen Sie kontinuierlich Interesse für den neuen Lebensbereich Ihres Kindes! Lassen Sie sich ab und an von Ihrem Kind erklären, was es gerade tut und warum es das so tut.